Vorbildliches BEM: Stadt Dormagen mit 10.000 Euro ausgezeichnet

Die Kommune Dormagen ist mit einer Prämie in Höhe von 10.000 Euro für ihr vorbildliches Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) durch den LVR ausgezeichnet worden. Die gemeinsame Grundlage zur Durchführung von BEM-Verfahren stellt eine Dienstvereinbarung dar. Die Jury des LVR-Inklusionsamtes haben vor allem die Darstellung der gemeinsamen Grundlage und Ziele sowie die Einleitung und Umsetzung von Maßnahmen und betrieblichen Angeboten zur Eingliederung überzeugt. Sowohl in der Dienstvereinbarung als auch im Einladungsschreiben und einer Mitarbeitendeninformation werden die Grundlagen und Ziele des BEM genannt. Anhand eines Eingliederungsplans kann die Einleitung und Umsetzung von Maßnahmen genau dokumentiert werden. Durch eine Vorlage für Gesprächsprotokolle wird diese Dokumentation zusätzlich ergänzt. Auch bei der Beschäftigung von Mitarbeitenden mit einer Schwerbehinderung liegt das Unternehmen mit über sieben Prozent über der gesetzlichen Quote von fünf Prozent.

Christoph Beyer, Leiter des LVR-Inklusionsamtes, übergab die Auszeichnung. an  sagte Sarah Lutz, BEM-Beauftragte der Stadt Dormagen.

Zahlen aus dem Jahresbericht 2020 des LVR-Inklusionsamtes

  • Ende 2019 lebten im Rheinland etwa 1.005.000 Menschen mit einer Schwerbehinderung.
  • Im Rheinland gibt es circa 18.600 beschäftigungspflichtige Arbeitgeber mit einer durchschnittlichen Beschäftigungsquote schwerbehinderter Menschen von fast 5,4 Prozent.
  • In 2019 haben Unternehmen, Inklusionsprojekte und schwerbehinderte Menschen rund 50 Millionen Euro als finanzielle Förderung erhalten.
  • Bislang hat das LVR-Inklusionsamt 74 Arbeitgeber der Privatwirtschaft und des Öffentlichen Dienstes mit der BEM-Prämie ausgezeichnet.