LVR ehrt Generalmusikdirektor der Stadt Köln und Gürzenich-Kapellmeister François-Xavier Roth mit dem Ehrenring des Rheinlandes

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat am Sonntag Generalmusikdirektor der Stadt Köln und Gürzenich-Kapellmeister François-Xavier Roth mit dem Ehrenring des Rheinlandes geehrt. Der Ort der Feierstunde hätte mit der Kölner Philharmonie nicht passender gewählt sein können: Hat Roth hier doch bereits unzählige Konzerte als Dirigent geleitet. Dass er mit der Musik vieles darüber hinaus zu erreichen vermag, wurde mit der Ehrung deutlich.

Doch zunächst begann es natürlich mit Musik: „Weltgier“ war das Konzert überschrieben, in dem Roth mit seinem Gürzenich-Orchester und dem diesjährigen Residenzkünstler Mahan Esfahani ein neues Cembalokonzert von Miroslav Srnka aus der Taufe gehoben hat. Danach führte Maestro Roth das Konzert mit seinem gefeierten Brucknerzyklus mit Bruckners 3. Sinfonie fort.

Der Ehrenring

Der Ehrenring des Rheinlandes ist die höchste Auszeichnung des LVR und wird nach einem 2001 vom Landschaftsausschuss des LVR beschlossenen Statut vergeben. Er ist eigens für die Preisträger*innen angefertigt und trägt als Stein einen Achat. Dieser wurde am Ufer des Rheins bei Rodenkirchen gefunden und stammt ursprünglich aus Idar-Oberstein. Im Laufe der Jahrtausende ist er durch den Rhein nach Köln gelangt.

Mit der Auszeichnung würdigt der rheinische Kommunalverband Persönlichkeiten, die sich um den Gedanken der kommunalen Selbstverwaltung als Baustein eines künftigen Europas verdient gemacht haben. Zu den bisherigen Preisträger*innen zählen unter anderem Bundestagspräsidentin a.D. Prof. Dr. Dr. mult. Rita Süssmuth, der Kölner Pfarrer Franz Meurer, Oberstadtdirektor a.D. Dr. Max Adenauer, Bundesminister a.D. Gerhart R. Baum, Bundespräsident a.D. Dr. Walter Scheel, Ministerpräsident a.D. Prof. Dr. Jürgen Rüttgers, Oberbürgermeister a.D. Dr. Norbert Burger, Bundesminister a.D. Dr. Norbert Blüm, Ministerpräsidentin a.D. Hannelore Kraft, Hedwig Neven DuMont und Dombaumeisterin a.D. Prof. Dr. Barbara Schock-Werner.